* Alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand. Mindestbestellwert 15,00 €. Es werden alle belichteten Bilder einer Kassette digitalisiert und berechnet (keine Einzelbildauswahl). ABER! Unbelichtete Aufnahmen werden aussortiert und kosten Sie nichts.
Fachgerechte Handarbeit und transparente Bedingungen im Überblick:
Durch manuelle Einzelreproduktion verarbeiten wir auch mechanisch schwergängige oder blockierte APS-Kassetten ohne Sonderzuschlag.
Individuelle Anpassung von Helligkeit, Kontrast und Farbbalance jedes Einzelbildes, um typische Alterungserscheinungen wie Blaustich und Verblassung gezielt auszugleichen.
0,27 € inkl. MwSt., zzgl. Versand (Mindestbestellwert 15,00 €). Digitalisiert wird immer die gesamte Filmrolle (keine Einzelbildauswahl). Unbelichtete Bilder werden kostenfrei aussortiert.
Digitalisierung mit ca. 5.500 × 3.000 Pixeln als JPEG in voller Auflösung (TIFF-Format auf Anfrage möglich).
Sämtliche Arbeiten erfolgen direkt in unserer Werkstatt in Lauf a. d. Pegnitz – ohne Weiterversand an Fremdlabore.
Auf der Stirnseite jeder APS-Kassette befindet sich ein kleines Markierungsfenster mit den Ziffern 1 bis 4 zur Statusanzeige:
Klicken zum Vergrößern
Klicken zum Vergrößern
Nach der reinen Umwandlung vom Negativ ins Positiv werden die Alterungserscheinungen des APS-Films sichtbar. Durch chemische Abbauprozesse über die Jahrzehnte verblassen die Farbschichten der Filme unterschiedlich schnell. Dies führt in der Regel zu einem starken, unnatürlichen Blaustich und einem deutlichen Kontrastverlust.
Klicken zum Vergrößern
In diesem Arbeitsschritt korrigieren wir Helligkeit, Kontrast und Farbbalance gezielt von Hand. Wir versuchen, den Urzustand des Motivs so gut wie möglich zu rekonstruieren und den Farbschleier zu entfernen. Das finale Ergebnis hängt jedoch maßgeblich davon ab, wie weit die chemische Alterung des jeweiligen Films bereits fortgeschritten ist. (Bei diesem Beispiel handelte es sich um einen APS-Film, bei dem die Bildoptimierung sehr gut durchführbar war.)
Die Frage, warum die Digitalisierung von APS-Filmkassetten so problematisch ist, kann leicht beantwortet werden: Es fehlt schlicht und einfach an Scannern, die APS-Filme gut scannen.
Es gab zwar spezielle Adapter, um APS-Filme mit hochwertigen Scannern zu verarbeiten, doch die Digitalisierung war problematisch, da sich die Filme gerne in den Adaptern und somit auch im Scanner verklemmten. Auch Flachbettscanner mit Durchlichteinheit bieten in der Regel keine besonders gute Qualität.
Das "Advanced Photo System", kurz APS, wurde 1996 auf dem Markt eingeführt. APS-Filme waren für ihre praktische Handhabung sowie für ihre hohe Bildschärfe bekannt.
Leider machen wir heute die Erfahrung, dass die Filme schnell und stark altern. Alterserscheinungen sind z. B. Verblassung und Verfärbungen, die sich anders zeigen als beispielsweise bei normalen Negativen.
Wir digitalisieren APS-Filme mit unserem Reproduktionssystem, das praktisch bei allen Problemformaten zum Einsatz kommt. Die Qualität liegt sehr nahe an Nikonscans.
Im Grunde liegt der Nachteil lediglich im fehlenden Staubfilter. Doch da die Filme ohnehin in einem staubfreien Behälter liegen, ist dies eigentlich kein nennenswertes Problem.